Nützliche Tipps zum Beginn deiner Reise durch Pokémon Quest!

Das neueste Pokémon-Videospiel ist ein dynamisches Action-Rollenspiel wie keines zuvor. In Pokémon Quest stellst du ein Team aus knuffigen würfelförmigen Pokémon zusammen, um Kubo-Eiland zu erkunden. Die einfache Berührungssteuerung macht den Einstieg in das Spiel jederzeit leicht, egal ob du unterwegs bist oder zu Hause entspannst.

Kubo-Eiland besteht aus vielen verschiedenen Gebieten, die sich wiederum aus mehreren Stufen zusammensetzen. Du nimmst die Stufen mit drei Pokémon in Angriff und lässt sie gegen wilde Pokémon kämpfen, um Zutaten, Erfahrungspunkte und P-Steine zu erhalten. Nach jeder Stufe kannst du zu deiner Basis zurückkehren, um dein Team mit neuen P-Steinen auszustatten oder neue Pokémon durch Kochen anzulocken. So arbeitest du dich weiter vor, bis du einem besonderen, sehr starken Boss-Pokémon in der letzten Stufe eines Gebiets begegnest. So kannst du dir einen besonderen Schatz sichern und Wege zu weiteren Gebieten freischalten!

Pokémon Quest ist kostenlos herunterladbar, also probiere es doch mal aus! Es ist derzeit im Nintendo Switch eShop verfügbar für Nintendo Switch und eine mobile Version wird bald für iOS- und Android-Geräte erscheinen. Egal, ob du bereits mit deinen Erkundungen in Pokémon Quest begonnen hast oder kurz davorstehst, wir haben hier ein paar Tipps vorbereitet, die dir dabei helfen werden, dich in diesem spannenden, würfeligen neuen Abenteuer zurechtzufinden.


Deine erste Wahl ebnet den Weg

Du beginnst deine Reise, indem du das erste Pokémon wählst, mit dem du dich anfreunden möchtest: Bisasam, Glumanda, Schiggy, Pikachu oder Evoli. Deine Wahl kann großen Einfluss auf dein Abenteuer haben, besonders in den ersten Stufen, mit denen du es aufnimmst.

In Pokémon Quest verfügt jedes Pokémon über einen Angriffs- und einen KP-Wert. Der Angriff gibt an, wie viel Schaden es austeilt, wohingegen KP festlegen, wie viel Schaden es einstecken kann. Die Werte und Stärken deiner potenziellen ersten Pokémon-Freunde sind breit gefächert. Glumanda zum Beispiel ist stark in der Offensive, Bisasam ist sehr defensiv und Evoli bietet eine Balance zwischen beiden. Es ist dir überlassen, ob du entweder deinen Liebling oder das Pokémon, das am besten zu deiner gewünschten Strategie passt, wählen willst.

Im Gegensatz zu anderen Pokémon-Spielen hat der Pokémon-Typ in Pokémon Quest keine Auswirkungen auf die Höhe des ausgeteilten oder eingesteckten Schadens. Du kannst allerdings einen Bonus auf deine Teamstärke erhalten, wenn du ein Pokémon eines bestimmten Typs in dein Team aufnimmst. Jeder potenzielle erste Pokémon-Freund wird dir deinen Weg durch eines der Gebiete erleichtern, aber manche Pokémon-Typen (und der dazugehörige Bonus) könnten für dich schwerer zu bekommen sein als andere, wie zum Beispiel Glumandas Feuer-Typ.


Locke neue Pokémon mit leckeren Gerichten an

Bei Pokémon Quest gewinnst du neue Mitstreiter für dein Team, nicht etwa indem du Pokébälle wirfst, sondern indem du Leckereien kochst. Um ein Gericht aufzusetzen, musst du einfach den Kochtopf in der Mitte deiner Basis berühren und die Zutaten auswählen. Welches Gericht du kreierst, bestimmt, welche Pokémon angelockt werden und wie oft du auf Erkundung gehen musst, bevor es fertig ist. Sobald dein Kochtopf leer ist, solltest du ihn gleich wieder mit Zutaten füllen.

Wenn das Gericht fertig gekocht ist, schauen neue Pokémon in deiner Basis vorbei. Außerdem notiert das Spiel für dich den Namen, die Beschreibung und die Zutaten der neuen Rezepte, die du erstellst. Dadurch wird es für dich später leichter, diese nachzukochen. Jedes Rezept kann viele verschiedene Pokémon anlocken, doch manche zeigen sich seltener als andere.

Die meisten Rezepte locken Pokémon einer bestimmten Farbe oder eines bestimmten Typs an, also überlege dir gut, welche Zutaten du auswählst. Versuche für den Anfang, mit vielen Zutaten derselben Farbe zu kochen. Dadurch erstellst du oft Rezepte, die Pokémon anlocken, welche eine ähnliche Farbe wie die Zutaten aufweisen.

Die Konsistenz der Zutaten, die du auswählst, kann auch einen Unterschied machen. Wenn du zum Beispiel ein Pikachu für dein Team gewinnen willst, solltest du ein Gericht kochen, das gelbe und weiche Zutaten enthält. So bist du auf dem richtigen Weg zu einer Leckerei, die Elektro-Pokémon lieben werden!


Kraft zum Quadrat

Die Pokémon werden mit jeder abgeschlossenen Stufe stärker und können so nach und nach immer schwierigere Herausforderungen meistern. Jedes Pokémon weist einen Level auf, so wie in Spielen wie Pokémon Ultrasonne und Pokémon Ultramond. Nach jeder Erkundung erhalten sie Erfahrungspunkte, die sie dem nächsten Level näherbringen, und jeder neue Level erhöht ihren Angriffs- und KP-Wert. Darüber hinaus erhältst du bei Abschluss einer Stufe P-Steine, welche die Werte deiner Pokémon-Freunde noch höher klettern lassen können. Ab und an erhalten die Pokémon bei einem Levelaufstieg auch neue Fassungen, in die zusätzliche P-Steine eingesetzt werden können.

Alle Pokémon, die sich in Pokémon Quest entwickeln können, tun dies, indem sie einen bestimmten Level erreichen. Pokémon, die sich auch in anderen Pokémon-Spielen durch einen Levelaufstieg entwickeln, wie zum Beispiel Schiggy, entwickeln sich auf demselben Level wie in diesen Spielen. Und was ist mit Pokémon, die sich sonst auf andere Art entwickeln, wie zum Beispiel Pikachu und Evoli? Das musst du auf eigene Faust herausfinden!

Neben der Erfahrung durch Erkundungen können Pokémon außerdem Erfahrungspunkte durch das sogenannte Leveltraining erhalten. Pro absolviertem Training kann sich nur ein Pokémon Erfahrung hinzuverdienen und um ihm zu mehr Stärke zu verhelfen, musst du dich von mindestens einem anderen Pokémon verabschieden. Eine Trainingseinheit mit einem Pokémon derselben Art wird deinem Pokémon-Freund viel mehr Erfahrungspunkte bringen als das Training mit einer anderen Art.


Pokémon finden ihre P-Stimmung mit P-Steinen

Auf P-Steine stößt du schon recht bald am Anfang des Spiels. Diese nützlichen Items können in das P-Amulett deiner Pokémon-Freunde eingesetzt werden, um ihren Angriffs- oder KP-Wert zu erhöhen. Meist erhältst du mindestens einen neuen P-Stein nach jedem erfolgreichen Abschluss einer Stufe.

In die meisten Fassungen im P-Amulett können P-Steine eingesetzt werden, die entweder KP oder Angriff erhöhen. Unterschiedliche Pokémon haben unterschiedliche Fassungen in ihrem P-Amulett – defensivere Pokémon weisen eher Fassungen auf, die KP unterstützen, wohingegen offensivere Pokémon mehr Fassungen haben, die den Angriff anheben.

Manche seltene P-Steine bescheren deinen Pokémon-Freunden neben einem erhöhten Angriffs- oder KP-Wert außerdem zusätzliche Boni. Ein angriffserhöhender P-Stein beispielsweise kann ihnen zudem eine erhöhte Volltrefferquote verschaffen oder ihnen zu mehr Geschwindigkeit verhelfen. Normalerweise solltest du dich darauf konzentrieren, die Werte zu maximieren, aber es könnte einen Versuch wert sein, einen P-Stein mit einem großartigen Bonus vorzuziehen, auch wenn dieser weniger zu Angriff oder KP beiträgt.

In deinem Inventar ist nur Platz für eine begrenzte Anzahl an P-Steinen. Du kannst sie entweder recyceln und dadurch zusätzliche Zutaten erhalten, oder PS-Gutscheine – die spielinterne Währung – ausgeben, um die Anzahl an tragbaren P-Steinen zu erhöhen.


Attacken mit Ecken und Kanten

Jedes Pokémon ist in der Lage, nur eine oder zwei Attacken gleichzeitig zu beherrschen. Pokémon derselben Art können sich im Kampf ganz unterschiedlich machen, je nachdem welche Attacken sie beherrschen. Unterschiedliche Attacken haben ganz verschiedene Reichweiten und Effekte. Mit manchen zum Beispiel greifen die Pokémon den Bereich direkt vor sich an, mit anderen wiederum schießen sie Projektile auf weiter entfernte Gegner. Da die Pokémon sich von allein bewegen, wirst du dafür verantwortlich sein, ihnen durch Berühren der jeweiligen Schaltfläche das Kommando zu geben, bestimmte Attacken einzusetzen.

Die Attacken deiner Pokémon-Freunde können auch Einfluss darauf haben, wie gut sie zusammenarbeiten. Ein Nahkampf-Pokémon mit einer Attacke wie Brüller, die Feinde zurückschleudert, kann eine gute Wahl zum Schutz von Pokémon sein, die eher aus der Ferne angreifen. Pass nur auf, dass du diese Attacke nicht auf der falschen Seite deiner Feinde einsetzt, da du sie so auch aus Versehen mitten in dein Team stoßen kannst!

Wenn du nicht ganz zufrieden mit einer Attacke eines Pokémon bist, kannst du das Attackentraining nutzen, um ihm eine neue beizubringen. Es ist ganz dem Zufall überlassen, welche Attacke das Pokémon erlernen wird und ob es überhaupt eine neue erlernt! Auch hier musst du dich von mindestens einem anderen Pokémon verabschieden und das Training mit einem Pokémon derselben Art wird deinem Pokémon-Freund eine viel höhere Chance geben, eine neue Attacke zu erlernen.

Attacken verfügen über ihre eigene Version von P-Steinen, sogenannte Attackensteine. Diese können verwendet werden, um die Eigenschaften von Attacken zu ändern. Positive Effekte von Attackensteinen sind vielfältig – es gibt weniger tiefgreifende Vorteile, welche zum Beispiel die Reichweite einer Attacke verbessern, aber auch unglaublich nützliche Boni wie eine erhöhte Projektilzahl für Attacken.


Zu dritt erkundet es sich leichter

Du kannst bis zu drei Pokémon gleichzeitig in dein Team aufnehmen. Drei bekommst du auch gleich zu Anfang – Taubsi, Rattfratz und den ersten Pokémon-Freund, den du zu Beginn gewählt hast.

Dir wird bestimmt schnell auffallen, dass sich Taubsi im Kampf ganz anders verhält als Rattfratz. Taubsi greift aus der Ferne an statt aus der Nähe, also wird es versuchen, dem gröbsten Getümmel fernzubleiben. Jedes Pokémon ist entweder eher ein Nah- oder Fernkämpfer und die Zusammensetzung der jeweiligen Kämpfer in deinem Team wird einen großen Einfluss auf deine Strategie haben.

Wenn du Gegnern mit gefährlichen Nahkampf-Attacken gegenüberstehst, wirst du bestimmt Pokémon zu schätzen lernen, die auf sicheren Abstand gehen. Nahkämpfer dagegen machen sich am besten gegen größere Angriffswellen und sie neigen dazu, etwas robuster zu sein.

Die einzelnen Angriffs- und KP-Werte deiner Pokémon-Freunde werden alle zusammengerechnet, um deine Teamstärke zu ermitteln. Jede Stufe hat eine eigene empfohlene Teamstärke, aber je nach Aufmachung deines Teams könntest du gut mit einer niedrigeren Stärke durchkommen oder aber eine höhere Teamstärke benötigen. Vergiss dabei nicht, dass jede Stufe eine „Typenschwäche“ hat, die du dafür nutzen kannst, eine höhere Teamstärke zu erreichen. Wenn du also ein Pokémon dieses Typs in dein Team aufnimmst, wird es einfacher für dich, die Stufe erfolgreich abzuschließen.

Versuche, so viele Pokémon-Freunde wie möglich in deiner Basis zu versammeln, damit du deine Strategie der Situation entsprechend anpassen kannst.


Flucht nach vorne

In Pokémon Quest hast du nicht die volle Kontrolle über die Bewegungen deiner Team-Pokémon. Sie laufen nämlich von allein auf Gegner zu. Dein Team gibt auch so sein Bestes, aber es wird sich besser gegen härtere Gegner schlagen, wenn du ihm unter die Arme greifst. Du kannst ihm über die „Aufteilen“-Schaltfläche rechts auf dem Bildschirm das Kommando geben, einen taktischen Rückzug zu vollziehen. Außerdem kannst du mit dieser Funktion deinem Pokémon-Team dabei helfen, sich wieder zu versammeln, sollte es getrennt worden sein.

Das Team aufzuteilen wird anfangs nicht nötig erscheinen, aber es ist eine wichtige Funktion, wenn du stärkere Gegner herausforderst. Die Boss-Pokémon am Ende einer Stufe wachsen schnell über deinen Kopf hinaus, also wirst du deine Strategie anpassen müssen, um sie zu besiegen. Diese Pokémon kündigen ihre stärksten Attacken oft an, indem sie diese aufladen. Wenn dein Pokémon-Team sich aufteilt, bevor die Attacke entfesselt wird, kann es Schaden sogar komplett vermeiden.

Dieser Tipp hilft nicht nur bei Boss-Gegnern. Sei auch auf der Hut vor gefährlichen Attacken von anderen Pokémon. Du solltest besonders vorsichtig sein bei Pokémon wie Voltobal, die dafür bekannt sind, die verheerende Attacke Finale einzusetzen...


Ein guter Rat zum Schluss

Vergiss nicht, jeden Tag auf Kubo-Eiland vorbeizuschauen, um kostenlose PS-Gutscheine zu erhalten und zu sehen, welche neuen Pokémon deiner Basis gerade einen Besuch abstatten. Versuche dich auch an den Aufgaben – das ist eine großartige Möglichkeit, an zusätzliche PS-Gutscheine und Zutaten zu kommen! Wenn du Gebiete komplett abschließt, kannst du dir Deko-Objekte verdienen, die besondere Boni mit sich bringen, oder auch zusätzliche Kochtöpfe, mit denen du größere Portionen von Gerichten kochen kannst.

Dieser Leitfaden sollte dir beim Einstieg helfen, aber manche Kniffe eignest du dir besser durch eigene Erfahrung an. Also mach dich auf und nehme die Herausforderung von Kubo-Eiland an! Und schau auch mal auf Pokemon.de/Strategie vorbei, um weitere Tipps zum Pokémon-Sammelkartenspiel und zu anderen Videospielen zu erhalten.

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